Barbara Kuklinski
Andrea von Moers
Gerhard Dierig
Engelbert Decker
Jan Weigelt

 

 

Engelbert Decker wurde in Bad Godesberg geboren. Mit zwölf Jahren sang er als Knabensopran seine erste Partie in "der Zauberer von Rom". Gesangsunterricht erhielt er zunächst bei Frau Prof. Margit Kobeck, Musikhochschule Köln, um dann an der Staatlichen Musikhochschule Freiburg bei Prof. Haagen zu studieren. Nach Abschluss seines Studiums vervollkommnete er die Ausbildung seines warmen und sehr wandlungsfähigen Bassbaritons am Bergischen Gesangsinstitut Gummersbach bei Frau Gisela Aulmann. So ganz "nebenbei" studierte der Sänger in Köln Medizin und ist u.a. auch praktizierender Arzt.
Dr. Engelbert Decker ist als Sänger für Konzert, Lied und Oratorium frei tätig, er war und ist Solist in diversen Chor- und Kirchenkonzerten, Messen, Kantaten und Oratorien in Köln, Bonn, Solingen, Düsseldorf und Neuss. So konzertierte er mit dem Westerwald-Chor unter Irmgard Sode (Moderation Baldur Seifert SWF), war weiter u.a. Christus in der "Matthäus Passion" von J.S. Bach mit dem Krefelder Oratorienchor unter H. Sennlaub und Sarastro in Mozarts "Zauberföte" bei den Schlossfestspielen Namedy. Er verkörperte den "Prophet" in der Uraufführung der Osterkantate von Fritz Schieri unter Richard Mailänder mit dem Figuralchor Köln ebenso wie den Mr. Micawber in dem Musical "David Copperfield" im Musical Projekt Oberberg. Hervorzuheben ist weiterhin seine Mitwirkung bei der Uraufführung des Oratoriums "Sol dei" von Martin-Eicke Almstedt (der u.a. auch für die Expo 2000 komponierte), zusammen mit dem Chor der Kreuzkirche Bonn unter der Leitung von Karin Freist-Wissing. In zahlreichen Ausflügen in die Welt des Musicals, des Chansons und der Operette stellte er darüber hinaus auch sein Schauspieltalent unter Beweis.
Ein weiteres Anliegen des Wagner-Stipendiaten, dessen Lebensmotto sich übrigens trefflich mit den Worten "leben und leben lassen" wiedergeben lässt, ist die Gestaltung von Liederabenden, die bei ihm jeweils unter einem bestimmten Motto stehen. Sein Ziel ist es dabei, die zu Papier gebrachten und in Noten verpackten Gedanken und Gefühle - die Musik und die Lyrik der Lieder - dem Strom des Vergessens zu entreißen, sie neu zum Leben zu erwecken und so im Kontakt mit vergangenen Zeiten die Gefühle und den Geist der Menschen von heute anzusprechen: Das Geheimnis des Kontakts von Vergangenheit und Gegenwart.
Seit der Gründung von "Operetta con boa" ist der sympathische Sänger unentbehrlicher Bestandteil des Ensembles, in dem er nicht nur die Partien für tiefe Männerstimme gestaltet, sondern auch die Rolle des Moderators übernommen hat, der dem Publikum mit viel Charme und Sachkenntnis den Stoff, aus dem die Operetten und die Opern sind, nahe bringt. So kann Engelbert Decker im allerbesten Sinne verwirklichen, was ihm am Herzen liegt:
Musik lässt niemanden allein, Musik verbindet.